Allgemeine Informationen zum Thema „Trauer ums das geliebte Haustier“

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Trauer um das geliebte Haustier – Tierbestattung

Der Tod eines Haustieres ist der Verlust eines wichtigen Begleiters eines jeden Tierhalters und hinterlässt eine traurige Leere. Ein Haustier ist für viele Menschen wie ein Familienmitglied und ein wichtiger Bezugspunkt in seinem Leben.


Eine würdevolle Tierbestattung kann das Abschiednehmen und individuelle Gedenken von dem geliebten tierischen Freund erleichtern und muss nicht teuer sein.

Was passiert mit meinem Haustier nach dem Tod?

Bei dem Verlust eines Haustieres, gibt es verschiedene Arten den Abschied vom Haustier zu gestalten. Lässt man das verstorbene Tier beim Tierarzt, so wird der Körper in der Regel in einer Tierkörperbeseitigungsanstalt entsorgt.

Es gibt jedoch auch andere und persönlichere Möglichkeiten: Das Tier kann zum Beispiel auf einem Tierfriedhof oder im eigenen Garten bestattet werden. Bei der Bestattung im eigenen Garten ist jedoch zu beachten, ob bestimmte Genehmigungen zuvor eingeholt werden müssen.

Bestattung im eigenen Garten

Es gibt sechs Voraussetzungen, die bei einer Bestattung des Haustieres in eigenen Garten erfüllt werden müssen:

 

  1. Es muss ein Haustier sein, also zu, Beispiel Hund, Katze, Vogel, etc. also kein Nutz- oder Wildtier wie z.B. Pony, Pferd, Schaf, Schwein, Kuh, etc.
  2. Die Beisetzung darf nicht im Trinkwasserschutzgebiet erfolgen.
  3. Das Tier darf nicht an einer infektiösen Krankheit verstorben sein.
  4. Es muss der eigene Grund sein und nicht ein öffentliches Gelände.
  5. Der Abstand zur Grundstücksgrenze muss zwei Meter betragen.
  6. Das verstorbene Tier ist mit mindestens 50 cm Erde zu bedecken.

 

In manchen Gemeinden gibt es besondere Regeln und Vorschriften, die durch das Veterinäramt oder der Gemeindeverwaltung vorgeschrieben werden und zu beachten sind.

Auch ein Haustier kann einen würdevollen Abschied erhalten.

Das Team vom Bestattungsinstitut Richard Meyer Bestattungen in Winsen, kennt das traurige Gefühl, ein geliebtes Haustier zu verlieren. Aus diesem Grund bietet das Bestattungsinstitut seit ein paar Jahren, neben der Beratung, auch spezielle Tiersärge und Urnen für Hunde oder Katzen an.

Auf: https://richard-meyer-bestattungen.de/tierbestattung/ erhalten Sie weitere Informationen.

Möglichkeiten für eine professionelle Tierbestattung

Aufgrund verschiedener Einschränkungen kann das Tier nicht immer im eigenen Garten beigesetzt werden. Um das Tier dennoch würdevoll beisetzen zu können, gibt es weitere Möglichkeiten das Tier außerhalb des eigenen Gartens zu bestatten.

Beerdigung auf dem Tierfriedhof

In Deutschland gibt es mittlerweile über 120 Tierfriedhöfe. Dort gibt es die Möglichkeit, sich für ein Einzel- oder Sammelgrab zu entscheiden. Das verstorbene Haustier wird dann in einem Erdgrab mit Sarg oder mit einer Urne und Grabmonument, beigesetzt.
Immer noch die Ausnahme bildet die Mensch-Tier Friedhöfe.

Zurzeit bieten nur wenige Friedhöfe diese Grabart an, in der ein Tierbesitzer mit seinem verstorbenen Haustier auf dem gleichen Grabplatz beigesetzt werden kann. Wenn Sie diesen Wunsch haben, müssen Sie dieses in einer Bestattungsverfügung zu Lebzeiten schriftlich niederlegen.

Einäscherung im Tierkrematorium

Bei der Einäscherung eines verstorbenen Tieres gibt es die Möglichkeit der individual oder der Sammeleinäscherung. Im Falle der Sammeleinäscherung werden mehrere Tiere gemeinsam eingeäschert. Anschließend wird die Asche dann vom Tierkrematorium beigesetzt oder in Streubeeten verteilt. Es besteht aber auch die Möglichkeit der individualen Einzeleinäscherung, bei der nur ein Tier kremiert wird. Die unvermischte und vollständige Asche wird in diesem Fall dem Tierhalter für die Beisetzung im eigenen Garten, der Aufbewahrung im privaten Bereich oder der Beisetzung auf einem Tierfriedhof übergeben. Die Verfahrensweise der Bestattung bleibt dann dem Tierhalter überlassen. Die Informationen über die Tierkreamtorien erhalten sei bei Ihrem Tierarzt.

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