Allgemeine Informationen zum Thema „Hospitz“

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Das Hospiz / Sterbebegleitung

Manchmal sind Krankheiten nicht mehr aufzuhalten und Patienten möchten ihre Zeit so sorgenfrei wie möglich verbringen. Das Hospiz ist ein Ort, in welchem dies gegeben ist, Patienten werden in ihrer letzten Lebensphase bis zu ihrem Tod begleitet und versorgt.

Entstehung des Namens:

Der Name Hospiz kommt ursprünglich von Hospital, früher verstand man unter dieser Bezeichnung eine klösterliche Herberge für zum Beispiel Pilger.
Heute wird diese Bezeichnung für Hospize jedoch nur noch in Österreich und der Schweiz für Beherbergungen verwendet. Häufiger jedoch wird die Bezeichnung Hospiz für Einrichtungen zur Sterbebegleitung verwendet. In Deutschland hat in den letzten Jahren die Bedeutung des Hospizgedanken zugenommen.

Bedeutung von Hospizen:

Hospize kann man sich wie Pflegeeinrichtungen vorstellen, welche die bewusste Haltung, dass Sterben der Tod und die Trauer zum Leben dazu gehören, vertreten. Es gibt verschiedene Hospizvereinigungen, die ambulante, die teilstationäre und die stationäre.


Ambulante Hospizdienste begleiten Menschen in ihrem zu Hause, die Leistungen werden meistens ehrenamtlich erbracht.
Die teilstationäre Hospizarbeit bietet eine Ergänzung zur ambulanten Hospizarbeit. Hierbei haben schwerstkranke die Möglichkeit, tagsüber Aufnahme zu finden, durch zusätzliche Angebote wird sozialer Isolation entgegengewirkt und pflegende Angehörige und Freunde werden entlastet. Die stationäre Hospizarbeit begleitet schwerstkranke und sterbende Menschen, für welche eine ambulante Versorgung im Haushalt nicht mehr möglich ist. In den stationären Hospizen werden die Patienten rund um die Uhr medizinisch-pflegerisch, psychosozial und seelsorglich begleitet.

Eine der Aufgaben des Hospizes ist es unheilbare Krankheit in ihrer letzten Lebensphase im Sinne der Palliative Care zu versorgen. Dies ist ein Konzept, welches die Beratung, Begleitung sowie Versorgung schwerkranker Menschen jeden Alters mit einer nicht heilbaren Erkrankung beinhaltet.

Das Ziel und der Inhalt der Begleitung eines Hospizes ist es, Leiden zu lindern, die Konfrontation mit dem Sterben zu verarbeiten, den Trauerprozess zu durchleben oder Kommunikationsschwierigkeiten zu lösen.

Voraussetzungen der Aufnahme in ein stationäres Hospiz:

Um in einem stationären Hospiz aufgenommen zu werden, muss die Voraussetzung gegeben sein, dass eine nicht therapierbare, lebensverkürzende Erkrankung im Endstadium vorhanden ist. Ebenfalls muss Ihre Krankenkasse die vollstationäre Hospizpflege genehmigen.

Kinderhospize:

„Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben.“ so das Kinder-Hospiz Sternenbrücke in Hamburg.

Kinderhospize begleiten betroffene Familien im Rahmen der Entlastungspflege auf dem langen Krankheitsweg ihrer Kinder. Kinderhospize haben ähnliche Aufgaben wie ein normales Hospiz, jedoch sind Kinderhospize speziell auf die Belange der Kinder ausgerichtet. Der Unterschied hierbei ist, dass die Mitaufnahme der Familie möglich ist und die Pflege sowie pädagogische Betreuung bei Kindern noch mehr Zuwendung beansprucht und das Betreuungsangebot ebenfalls größer gestaltet ist als in Hospizen für Erwachsene.

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